Beschreibung

                       Sind Sie ein Zauberer?
                                            Ja, ich zaubere den Leuten ein Lächeln ins Gesicht ....

Das Theater aus der Truhe ist ein fahrbares Marionettentheater mit einem sehr anpassungsfähigen Konzept.

Die Bühne erfuhr 2017 eine komplette Neufassung und besteht nun aus einer ca 200 Jahre alten Münsterländer Hochzeitstruhe,
in der die gesamte Technik (inkl. bordeigener Stromversorgung) untergebracht ist.
Diese Truhe ist mit einem Fahrwerk zu einer Einheit  verbunden.

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So ist das Theater gleichermaßen kompakt wie mobil.
Truhe und Wagen beherbergen sämtliche Figuren und Requisiten für derzeit 8 Inszenierungen.

Die Bühne verblüfft mit nahezu unglaublichen Raffinessen und Effekten und „zaubert“ eine Welt voller Licht, Ton und Bewegung.

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Konstruiert wurde dieses Ensemble speziell für den besonderen Einsatzbereich in Pflegeeinrichtungen, gleich welcher Art.
Hier gilt es, den Spagat zwischen Einzelbetreuungen am Bett und Gruppen bis zu 20 Personen mit jeweils verschiedenen kognitiven Fähigkeiten zu meistern.

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Auf der Truhe entsteht eine Bühne von 130 x 60 cm,
die in der Tradition der "Böhmischen Haus-Marionettentheater" 20 cm große Marionetten beherbergt. 

Diese "böhmischen Marionetten" stammen original aus dem Prager Souvenirverkauf und lösten die Idee zu diesem Theater aus.
Das ist niveauvolles, traditionelles Marionettentheater, kein ausschließliches Kinderprogramm und schon gar kein "Kasperletheater".


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Das säkulare Repertoire konzentriert sich in liebevollen Inszenierungen auf klassische Märchen mit einer Spieldauer von 5-25 Minuten.
Neu im Programm ist eine ca 45-minütige Aufführung der 7 Streiche von "Max und Moritz".
So kann sich das Theater an das jeweilige Publikum und die Bedürfnisse des Veranstalters anpassen.

Die Gestaltung von Gottesdiensten bietet ein weiteres Feld im Repertoire.
Hier steht das mobile Konzept nicht im Vordergrund, da ganz andere Anforderungen vorliegen.

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An alledem zeigt sich die Vielseitigkeit der Bühne.

Der große Schwachpunkt dieses Konzeptes:
Der etwa 120 Kg schwere Wagen ist auf Barrierefreiheit angewiesen.
Stufen stellen große (wenn auch nicht absolut unüberwindbare) Probleme dar.

Außerdem bedingt die Größe der Bühne und der Figuren eine Begrenzung des Publikums.
30 Erwachsene Personen gehen noch richtig gut.
Erweiterungsmöglichkeiten bieten dann Kamera und Beamer. Hiermit wurden schon viele gute Erfahrungen gemacht.

Von Open-Air-Auftritten sollte weitgehend abgesehen werden. Schließlich ist es ein Haus-Theater.

 

Spätestens eine Stunde vor Spielbeginn reist das Theater an.
Diese Zeit ist mindestens notwendig, um aufzubauen und Akteur wie Bühne/Instrumente zu akklimatisieren.
(Eine Ausnahme sind die Gottesdienste - da wird zumeist am Vorabend angereist und aufgebaut)

Die bundesweite Tourneetätigkeit wird mit einem Wohnwagen bewältigt.

Den fahrbaren Untersatz eines Theaters -bis hin zur mobilen Wohnstatt der Schauspieler- nennt man von Alters her einen "Thespiskarren".
Diese Bezeichnung träfe also das gesamte Konstrukt der Truhe genauso, wie den  als "Bühnenmobil" bezeichneten Wohnwagen.

 

Ein Leben als fahrendes Volk, als Spielmann. 
Dies durchdringt alles:  
Das Programm, die Ausrichtung aller Arbeit auf die exzessive Reisetätigkeit, aber auch die Persönlichkeit des Puppenspielers.
Allerorten werden Spuren im Land entdeckt, unsere Kultur aufgenommen und gelebt.
Da steht man nun vor den Toren so mancher alten Stadt, um am kommenden Tag zu gaukeln, zu verzaubern, Träume zu verkaufen ... und weiterzuziehen.

Spielmann wbst Leier Schwert_wbst

 

Es gibt nur einen Puppenspieler, der Theaterdirektor, Bühnen- und Tontechniker, Intendant und Urheber des Ganzen in Personalunion ist.

Seit 2010 ist das Theater vollprofessionell, gewerberechtlich ist der alleinige Betreiber Gernot Hildebrand als freischaffender Künstler einzuordnen.
Er ist Mitglied in der Gemeinschaft künstlerisch arbeitender Christen (RAD e.V.) und im christlichen Wirtschaftverband Christen in der Wirtschaft e.V. (Ciw).

 

Es gibt nur einen wahren Grund, täglich so unterwegs zu sein,
                      nahezu pausenlos 60 bis 80 Stunden in der Woche zu arbeiten,
                                              auf "Sicherheiten", Sozialleistungen, Urlaub und all das zu verzichten, was so vielen Zeitgenossen selbstverständlich erscheint:

                                                                                                             Überall fröhliche Gesichter zu sehen!